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Preliminary Report No2/0 - Der sowjetische T-34-76


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27 replies to this topic

Community #1 Posted 25 April 2014 - 04:26 PM

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Richard “The_Challenger” Cutland schaut sich an, was passierte als die School of Tank Technology in Chertsey, England, im Jahr 1943 einen sowjetischen T-34-76 in die Hände gekriegt hat.

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kinch07 #2 Posted 25 April 2014 - 05:59 PM

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Eigentlich ja ganz spannend, aber was immer wieder negativ auffällt ist die

 

->mangelnde Qualität der Übersetzung ins Deutsche! 

 

Das müsste doch nicht wirklich sein Lasst das lieber einen Muttersprachler machen. Hier merkt man an der Diktion, dass es eigentlich kein Deutscher gewesen sein kann. 

 

Beispiele:

"Der Inhalt dieser Berichte, der heutzutage zwar durch fortgeschrittenere Maschinerie zusammengestellt wird…"

"Obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Tests mit scharfer Munition durchgeführt worden waren, wurde über fehlenden Platz im Turm kommentiert…"

"Die Simplizität geht hier weiter..."

"Der Panzer wurde voll beladen erhalten…"

"Die Lagerung ist einfach gehalten und das Ziel war es, so viele Munitionsladungen wie möglich dabeizuhaben…"

 

Der folgende Satz ist kein Satz, da das Hauptverb fehlt :)

"Steuerhebel, eine Sperre für die Fahrzeugbremsen, ein Auswahlhebel für die Geschwindigkeit (vier Vorwärts- und ein Rückwärtsgang) und zuletzt eine handbetriebene Luftpumpe um das Benzinsystem vorzubereiten."

 

PS: Ich arbeite als Fachübersetzer Englisch-Deutsch ;) Also, falls Not am Mann ist. Ich mach euch das über Nacht.

 

gute grüße

der kinch

 

 


Edited by kinch07, 25 April 2014 - 06:12 PM.


Rudy_3485 #3 Posted 25 April 2014 - 06:04 PM

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Meine beiden Highlights sind unter den Stichworten Munition und Fahrerkontrollen nachzulesen. :teethhappy:

RuhrgebieterPanzerverien #4 Posted 25 April 2014 - 06:29 PM

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Man sollte dazuschreiben, dass einige Amerikaner, welche in England beim College waren,  als ersten Kommentar zum Motor sagten:"Socl einen Motor hab ich bei meinem alten Traktor gesehen" 

(Das muss nicht stimmen, hab ich aber an vielen Orten mitbekommen)



Mantelman #5 Posted 25 April 2014 - 06:44 PM

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View PostRuhrgebieterPanzerverien, on 25 April 2014 - 07:29 PM, said:

Man sollte dazuschreiben, dass einige Amerikaner, welche in England beim College waren,  als ersten Kommentar zum Motor sagten:"Socl einen Motor hab ich bei meinem alten Traktor gesehen" 

(Das muss nicht stimmen, hab ich aber an vielen Orten mitbekommen)

 

Interessant, entweder die hatten alle Flugzeugmotoren mit 500PS in ihren Traktoren oder das ist Schwachsinn, der von überheblichen Berichten der Wehrmacht  oder US-Army stammte. Da erstere ja die Berichte für die US-Army verfasst hat, wäre das nicht verwunderlich...

Nur mal so nebenbei, die damals verbreiteten Lance-Bulldog Traktoren hatten 4,7l Hubraum und 15PS, der W-2-34 des T-34 hatte 38,88l und eben jene 500PS, die beiden zu verwechseln dürfte man kaum schaffen...



Fraenky92 #6 Posted 25 April 2014 - 07:33 PM

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"Es wurde wieder bemerkt, wie umständlich das manuelle Schwenkrad für Richtschützen zu bedienen war. Es sollte aber erwähnt werden, dass dies, aus eigener Erfahrung, selbst in modernen MBTs (Kampfpanzer) eine zeitaufwendige und ermüdende Art ist ein Ziel anzupeilen."

 

Der Mann sollte mal in einer PzH 2000 auf manuellen Höhenrichtbetrieb gehen...dann weiß er was Zeitaufwendig und ermüdend ist :teethhappy:



Norrvind #7 Posted 25 April 2014 - 07:43 PM

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Auf alle Fälle ein super Panzer für die damaligen Verhältnisse, mein Opa hatte einen Heidenrespekt vor den T-34 und alle nachfolgenden Modellen. Für ihn und seine Kameraden, wurden sie gerne Geisterpanzer genannt, weil sie im Rudel da waren, ziemlich Unheil und Chaos veranstalteten und genauso schnell wieder fort waren. Schön das es auch Berichte/Statistiken aus der Realität gibt, die ja ingame aus Balance-Gründen garnicht umsetzbar währen.

 

Mit 35 PS  war der IHC - McCormick - Farmall schon ein Porsche unter den alten amerikanischen Traktoren. Mit 35 PS würde ein T34 nicht mal ein Kettenglied bewegen.



HSVplayer11 #8 Posted 25 April 2014 - 09:42 PM

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ja das sich die muni explodiert ohne ein treffer da denk ich ohoh

Norrvind #9 Posted 26 April 2014 - 08:20 PM

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View Postkinch07, on 25 April 2014 - 06:59 PM, said:

Eigentlich ja ganz spannend, aber was immer wieder negativ auffällt ist die

 

->mangelnde Qualität der Übersetzung ins Deutsche! 

 

Das müsste doch nicht wirklich sein Lasst das lieber einen Muttersprachler machen. Hier merkt man an der Diktion, dass es eigentlich kein Deutscher gewesen sein kann. 

 

Beispiele:

"Der Inhalt dieser Berichte, der heutzutage zwar durch fortgeschrittenere Maschinerie zusammengestellt wird…"

"Obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Tests mit scharfer Munition durchgeführt worden waren, wurde über fehlenden Platz im Turm kommentiert…"

"Die Simplizität geht hier weiter..."

"Der Panzer wurde voll beladen erhalten…"

"Die Lagerung ist einfach gehalten und das Ziel war es, so viele Munitionsladungen wie möglich dabeizuhaben…"

 

Der folgende Satz ist kein Satz, da das Hauptverb fehlt :)

"Steuerhebel, eine Sperre für die Fahrzeugbremsen, ein Auswahlhebel für die Geschwindigkeit (vier Vorwärts- und ein Rückwärtsgang) und zuletzt eine handbetriebene Luftpumpe um das Benzinsystem vorzubereiten."

 

PS: Ich arbeite als Fachübersetzer Englisch-Deutsch ;) Also, falls Not am Mann ist. Ich mach euch das über Nacht.

 

gute grüße

der kinch

 

 

 

Ich bin schon froh, das es überhaupt eine Übersetzung gibt, viele grosse Softwareschmieden ala Bohemia,oder CCP machen sich diese Arbeit erst garnicht. Im Fall von WG währe es ne mühsame Arbeit, russisch-deutsch durch den Google Translator zu jagen, wo dann chinesisch bei rauskommt :D



Mantelman #10 Posted 27 April 2014 - 09:20 AM

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View PostHSVplayer11, on 25 April 2014 - 10:42 PM, said:

ja das sich die muni explodiert ohne ein treffer da denk ich ohoh

 

Beim erneuten Lesen des Artikels hab ich gerade festgestellt, dass sich der Passus

Block Quote

 Die Lagerung ist einfach gehalten und das Ziel war es, so viele Munitionsladungen wie möglich dabeizuhaben, egal wie schwer es war, sie während eines Kampfes zu erreichen. Dieses Zitat unterstreicht das:

„Die Granaten befinden sich zu jeweils 20 Stück in Holzkisten, und die Detonatoren sind in kleinen, luftdichten Dosen zu jeweils 20 Stück gelagert. Ein kleiner Dosenöffner wird beigelegt, aber dieser muss vorsichtig benutzt werden, da ein Risiko besteht, dass die Detonatoren sich entzünden."  WAS!!! 

 auf die mitgelieferten Handgranaten bezieht. Diese sind, aus verständlichen Gründen, bei der Verschiffung nicht scharf gewesen. Ich bezweifele aber, dass die Panzer der Roten Armee mit nicht scharfen Granaten ins Gefecht fuhren. Dort wird die Besatzung viel mehr vor Gefechtsbeginn eine Anzahl Granaten scharf machen, also auch die Zeit haben die Zünder vorsichtig auszupacken.

 



unBunt #11 Posted 27 April 2014 - 02:32 PM

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Der nächsten Heldenepos aus dem grossen vaterländischen Krieg.

Der T34 war eine Schrottkiste ... ab '43 zusammengedängelt von Bauern, Greisen, Frauen und Kindern.

Laut Statistiken des "head of the Armored Directorate of the Red Army", N.Fedorenko, erreichten die T34 nicht mal eine Laufleistung von 200km bis zur Überholung ... 1942 fuhr ein T34 durchschnittlich 66km bis er zerstört wurde. In der 2. Jahreshälfte 44 wurden bei T34 vor größeren Unternehmen die Motoren getauschen, wenn die mehr als 30 Betriebsstunden auf dem Buckel hatten. Die Zyklon-Luftfilter waren ein katastrophale Fehlkonstruktion ... angeblich schnellstens verbessert, aber selbst in Nachkriegsproduktionen tauche der Müll immer noch auf. Das Getriebe war ebenfalls übelster Natur, simpelste Konstruktion, mechanisch und NICHT lastfrei zu schalten. Im ebenen oder ansteigenden Gelände war es nicht möglich in den 3. Gang zu schalten - max Speed 15km/h. Auch hier wurde angeblich schnell ein verbessertes Getriebe verbaut ... auch hier tauchten in Nachkriegproduktionen immer noch die 4. Ganggetriebe auf. Der T34 hatte keine Drehbühne ... der Ladeschütze musste in gebückter Haltung der Turmdrehung hinterher laufen ... mit der nächsten Granate in der Hand, über die am Boden liegenden Hülsen und leeren Munitionsbehälter von Kanone und MG. Das Laufwerk war grottig und verursachte schon bei niedrigen Geschwindigkeiten und kleinen Bodenwellen extreme Nickbewegungen. Dadurch war es Fahrer und Kommandant unmöglich unter Luke, Fahrbereich oder Gefechtsfeld aufzuklären. Die Stahl-Plattenketten hatten eine unmögliche Teilung und verstärkten das rauhe Fahrverhalten noch mehr. Zudem waren die sehr weich und besaßen ungehärtete Kettenbolzen. Fahrwerksschäden durch Untergrund oder Infantriewaffenbeschuß waren nicht selten. Die Zieloptiken waren sehr robust aber von geringer Güte und hatten eine schlechte Dämmerungszahl, Aufklärungsentfernung von 1000m oder darüber nur unter optimalsten Witterungsbedingungen.

Selbst alte NVA Panzerfahrer berichten noch von diesen Mißständen aus ihrer aktiven Dienstzeit.

 

Der T34 war der beste Panzer des WWII .... wieso gingen 1943 von den produzierten 15.800 (T34)Panzern 14.700 verloren? 1944 passierte dass noch mal ... 13.900 produziert und 13.300 verloren.

Wer hat in 24 Monaten wohl die 28.000 Stück des besten Panzeres aller Zeiten kaputt gemacht ?? :veryhappy: Die hemmunglos unterlegenen PZ3+4 oder die immer defekten Tiger können es ja nicht wesenen sein ..Aliens ???

 

Es gibt satt Literatur über die tatsächliche Qualitäten des "Super-T34" ... aus Ost und West ...

‘T-34: Mythical Weapon’ by Michulec and Zientarzewski,

‘T-34/76 Medium Tank 1941-45’ , ‘T-34/85 Medium Tank 1944-45’ and ‘T-34-85 vs M26 Pershing’ by Steven J. Zaloga,

‘Tankovy udar. Sovetskie tanki v boyakh. 1942-1943', Panzertruppen vol1 and vol2 by Jentz,

Panther & Its Variants by Spielberger,

Evaluation of tanks T-34 and KV by workers of the Aberdeen testing grounds of the U.S , operationbarbarossa.net ,

‘Accounting for War: Soviet Production, Employment, and the Defense Burden, 1940-1945’,

‘Kursk 1943: A Statistical Analysis’,

Axis History Forum,

Wikipedia, ‘Soviet Casualties and Combat Losses in the Twentieth Century’



LukeMaster92 #12 Posted 27 April 2014 - 03:49 PM

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Ich habe manches nicht verstanden. Wozu gibt es ein Benzinsystem? Warum sind die Granaten in Dosen? Dürfen die nicht feucht werden?

Und wenn ich was zu unBunt schreiben darf: Die stärke des T-34 liegt eher an den relativ geringen Anforderungen und der Möglichkeit einen Panzer in Massenproduktion zu fertigen und in Massen aufs Schlachtfeld zu schicken. Außerdem wird der Panzer hier nicht mit anderen Panzer gewogen oder dergleichen.

Wischmob_von_Eimer #13 Posted 27 April 2014 - 04:04 PM

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View PostNorrvind, on 26 April 2014 - 09:20 PM, said:

 

Ich bin schon froh, das es überhaupt eine Übersetzung gibt, viele grosse Softwareschmieden ala Bohemia,oder CCP machen sich diese Arbeit erst garnicht. Im Fall von WG währe es ne mühsame Arbeit, russisch-deutsch durch den Google Translator zu jagen, wo dann chinesisch bei rauskommt :D

CCP und große Softwareschmiede? O.o



Mantelman #14 Posted 27 April 2014 - 07:45 PM

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Beim T-34 gibt es im Moment wirklich nur zwei Extreme, eine Seite behauptet er sei herausragend gut gewesen, die andere er sei grottig gewesen. Beide Seiten stützen sich dabei auf die erstaunlich kleine Anzahl an verfügbaren Dokumenten zum Thema, die vor allem auch auf Grund der bisher kaum erfolgten Aufarbeitung in den Archiven verfügbar ist. Hinzu kommt, dass beim T-34 teils extreme Unterschiede in der Qualität zu beobachten waren, die von Kriegslage, Fabrik und Schauplatz abhingen. Dazu noch die Berichte verschiedener Armeen, die den T-34 nach dem Krieg bekamen und die teils sehr stark gefärbten Einschätzungen der deutschen Offiziere, die die westliche Sichtweise auf den Krieg im Osten nach 1945 mitgeprägt haben.

 

View PostLukeMaster92, on 27 April 2014 - 04:49 PM, said:

Ich habe manches nicht verstanden. Wozu gibt es ein Benzinsystem? Warum sind die Granaten in Dosen? Dürfen die nicht feucht werden?

 

Munition sollte allgemein nicht feucht werden. Hier geht es aber explizit über die Zünder für die mitgelieferten Handgranaten. Diese sind natürlich besonders empfindlich, da sie nicht dafür gebaut werden Wind und Wetter ausgesetzt zu sein.



unBunt #15 Posted 27 April 2014 - 11:49 PM

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View PostMantelman, on 27 April 2014 - 08:45 PM, said:

Beim T-34 gibt es im Moment wirklich nur zwei Extreme, eine Seite behauptet er sei herausragend gut gewesen, die andere er sei grottig gewesen.....

Der Nachweis, der Panzer sei der beste des WWII gewesen, wird monoton durch einfache Behauptung erbracht ... Hauptquelle ist hier "der grosse vaterländische Krieg" ... ein Propagande Werk ohne gleichen.

Der Nachweis, er seit grottig gewesen, wird durch unzählige Einsatzberichte, Tests, Statistiken, Zahlendaten (auch aus russischen Archiven), Erfahrungen aus WWII-Korea-Israel ... geführt.

Nette Fakten gibt's ...

S. J. Zaloga, L.S. Ness, Red Army Handbook 1939-1945, Sutton Publishing, Stroud, UK, 1998, p. 180, table 6.2

G.F. Krivosheev , et al, Soviet Casualties and Combat Losses in the Twentieth Century, Edited by Colonel General G.F. Krivosheev,

T. Bean, W. Fowler, Russian Tanks of WWII-Stalin’s Armoured Might, Ian Allan Publishing, London, 2002

 

Einfach mal nach "T34 Myth" googlen



Mantelman #16 Posted 28 April 2014 - 12:02 AM

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Ich kenne diese Werke und wie gesagt, sie basieren eben auf den bis zu de 90er verfügbaren Infos. Krivosheevs Quellen wurden vom deutschen Forschern schon an anderer Stelle als ungenau überführt. Ohne Zugang zu einem breiten Quellenbestand, der auch auf die unteren Ebenen der Befehlskette reicht, ist das eben alles nicht wirklich fundiert. Selbst die Geschichte der Wehrmacht, bei der die westliche Forschung schon 60 Jahre lang Zugang hat, steckt in vielen Bereichen noch in den Anfängen.

 

"Unzählige" ist dabei eine derbe Übertreibung, allein in nahezu der Hälfte der Fälle basieren die technischen Einschätzungen auf dem Bericht aus Aberdeen.



coolathlon #17 Posted 28 April 2014 - 08:19 AM

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Wobei es ja schon einen schönen Artikel von The_Chieftain (glaubich) gab, der den bericht mal auseinandergenommen hat.

 

Dort wurde eine frühe T-34-Version getestet, viele Fehler davon wurden wohl mindestens ab T-35-85 abgeschafft.

Lustig fand' ich, dass der T-34, der dort getestet wurde, nicht einmal regendicht war.



echo7 #18 Posted 28 April 2014 - 07:43 PM

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View PostunBunt, on 27 April 2014 - 02:32 PM, said:

Der T34 war eine Schrottkiste ... ab '43 zusammengedängelt von Bauern, Greisen, Frauen und Kindern.

Du scheinst überhaupt keine Ahnung von den Panzern der Ära zu haben.

 

Der T-34 ist von 1940. Nicht 1943.

 

Die deutschen Generäle selber (bspw. Guderian, Kleist uva) hielten ihn für den mit Abstand gefährlichsten Panzer.

 

Der T-34 war allen deutschen Panzern 1940 und 1941 haushoch überlegen, erst 1942 mit der Einführung des Panthers gab es wieder ein Gleichgewicht, bis dahin hatten die Sovjets drastisch bessere Panzer.

Noch überlegener war übrigens seinerzeit der 1939er KV-1: Es gab schlicht jahrelang keinen deutschen Panzer, der den effektiv bekämpfen konnte.

 

Und zu Kindern & Greisen : Naja, das war das was am Ende im "Volksturm" sich mit nem Karabiner (und mit Glück ner Panzerfaust) bewaffnet in den Strassen der Berliner innenstadt gegen die IS und SU-152 gewinnen sollte.

 



Colonel_Radec #19 Posted 28 April 2014 - 08:03 PM

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View Postecho7, on 28 April 2014 - 08:43 PM, said:

Du scheinst überhaupt keine Ahnung von den Panzern der Ära zu haben.

 

Der T-34 ist von 1940. Nicht 1943.

 

Die deutschen Generäle selber (bspw. Guderian, Kleist uva) hielten ihn für den mit Abstand gefährlichsten Panzer.

 

Der T-34 war allen deutschen Panzern 1940 und 1941 haushoch überlegen, erst 1942 mit der Einführung des Panthers gab es wieder ein Gleichgewicht, bis dahin hatten die Sovjets drastisch bessere Panzer.

Noch überlegener war übrigens seinerzeit der 1939er KV-1: Es gab schlicht jahrelang keinen deutschen Panzer, der den effektiv bekämpfen konnte.

 

Und zu Kindern & Greisen : Naja, das war das was am Ende im "Volksturm" sich mit nem Karabiner (und mit Glück ner Panzerfaust) bewaffnet in den Strassen der Berliner innenstadt gegen die IS und SU-152 gewinnen sollte.

 

Als Ergänzung:

Der 1942 eingeführte Panzer 4 Ausführung G konnte den T-34 ebenfalls effektiv bekämpfen, ebenso fand der KW-1 in der im Frühjahr 1942 auftauchenden Ausführung F2 seinen Meister, was letztendlich zur Entwicklung des KW-1S führte bzw. zum Produktionsstopp der KW-Reihe, da der T-34 die bessere Alternative war. Bis zu diesem Zeitpunkt war die 88mm Flak die wirksamste Antwort auf russische Panzer.



Looren #20 Posted 28 April 2014 - 08:29 PM

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es gibt viele solcher Mythen.

Kann man auch feststellen wenn man zb die Luftschlacht um England untersucht.

Auf dem Papier die totale überlegeneheit der Luftwaffe welche von paar tapferen Allierten aufgehalten wurde (Churchill mit seinem Spruch).

In wirklichkeit hatten die Engländer ganze knappe 100 Einmotorige Jäger (auf die es ankam) weniger als die Luftwaffe doch am 18.08 als die Schlacht begann standen 780 deutschen Jägern über 820 englische gegenüber.....von wegen paar wenige^^

de facto hatten die engländer die ganze Schlacht über ca. gleichviel Jäger als die deutschen und meistens auch mehr pro Tag verloren nur das die Piloten  halt wieder in den nächsten stiegen und bei der Luftwaffe verloren waren.

 

T-34 ist da nicht viel anders, wie schon die Quellen beweisen.

Er war de facto eine sehr gute Konstruktion mit vielen wegweisenden Ideen wie die breiten Ketten, die angewinkelte, abgerundete Panzerung die es so bei den anderen Panzern nicht gab aber er hatte auch gewaltige Schwachstellen, die schon oben aufgeführt wurden, dazu das fehlende Funkgerät (bis auf Panzer des Kompanichefs, zugleich der einzige mit Antennen, die PAK sagt dankeschön^^) diesen Nachteil kann man kaum beschreiben, stellt euch vor ihr sieht in WoT wirklich nur die nächsten 20-30 meter um den Panzer aber nicht rundum sondern nur durch Periskop und Visiere und für rundumblick müsstet ihr Luke aufmachen und rausschauen (Zitat: no radios, and generally poor target observation and indicator devices (including no turret cupola and only one vision periscope for the tank’s commander) und sonst habt ihr absolut keine ahnung was drumherum passiert, wo der feind ist, ob jemand von euch noch lebt etc cc.

 

Der T-34 hätte Russland auch nicht gerettet, so wie er es trotz der grossen Zahl auch 1941-42 nicht getan hat, gerettet hat Russland die notwendigkeit mind 1/3 der Wehrmacht sonstwo zu halten und der japanische Angriff auf die USA welche auf der einen seite ca. 1/3 der Roten Armee frei machte um die front zu stabilisieren, nachdem sie schon zerschlagen war (die westgruppe) bis die industrie,nachschub und militärhilfe greifen konnte die Russland dann en masse bekommen hat.

Ohne das hätte Russland genauso verloren wie es in 1 Weltkrieg verloren hat.

Dadurch wurden sie halt in die lage versetzt zunehmende Zahl an Panzern in die Schlacht zu werfen bis sie irgendwann jede Verteidigung durchbrochen haben....quasi ihre Human Wave mit Tanks...die Verluste sprechen eine deutlich Sprache...ohne massivste Unterstützung könnten sie sie niemals auch nur ausgleichen.

 

Aber ja hätte,wäre,würde...haben sie nicht und anschliessend haben sie das ganze so geschönt das nach ihrer darstellung sie ganz alleine WW2 gewonnen haben mit kaum der rede werter unterstützung der allierten.

Und so entstanden Mythen über den T-34 oder den Tiger etc cc.

 

oder auch der Myth das wir viel zu wenige Panzer gebaut haben weil technisch zu komplitziert etc cc.

auch dazu nur ein Zitat

-----------

The fact that the USSR produced 54 550 T-34s (easily the most widely produced tank of WWII) and hence produced a ‘war winning’ tank is a separate strategic level discourse and should not be confused with giving the T-34 credit for being effective at the tactical level.

Undoubtedly the T-34 went a long way to enabling the USSR to be ultimately victorious, but the price was huge with approximately 44 900 T-34s (82% of total production) being irrecoverably lost. Soviet output during WWII was 99 150 fully tracked AFVs (including all types of assault and self-propelled guns) produced from June 1941 to May 1945, and an additional 11 900 tanks and self-propelled guns received via Lend Lease.(22)  The Germans are often criticised for their low tank production during WWII: being accused of producing too few high quality tanks with too many refinements and excessive quality control during production. In support of this statement the figure of only 26 900 German tanks is quoted as being produced during WWII. However tanks formed only part of German AFV production: they actually produced 26 925 tanks, 612 command tanks, 232 flame tanks, 10 550 assault guns, 7 831 tank destroyers, and 3 738 assault and self-propelled artillery AFVs, from 1938 to May 1945.(23)  A total of around 49 900 fully tracked AFVs out of a total production of 89 254 AFVs of all types. This represents around 50% of Soviet fully tracked AFV production during WWII. It should be remembered (a fact that seems to be often forgotten) that Allied strategic bombing reduced German AFV production by at least 10% in 1943, 40% in 1944 and even more during 1945, exactly when German AFV production had peaked.
 

----------

 

(dabei wird gerne btw vergessen das wir auch damals wohl nicht strunzdumm waren und es einen grund gab warum man Versuchte *high-tech* Panzer zu bauen statt mehr einfacherere wie zb Pz4 die für die meisten Gegner völlig ausreichend waren...mehr Panzer 4 hätten bedeutet auch mehr Crews zu benötigen die man auch erst mal haben muss und durch höhere ausfälle eine noch höhere replacment rate---siehe Russen die sich das aber leisten konnten weil sie alles was sie hatten halt nur auf eine Front geworfen haben).


Edited by Looren, 28 April 2014 - 09:03 PM.





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