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Verschollen in der World of Panz!


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poncruter #1 Posted 21 May 2011 - 04:20 PM

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Auch diese Geschichte stammt ursprünglich von Strubel!


WoP-Clan-Registrierungsoffizier Major Igor Blastvollnikoff blickte erstaunt auf, als die Mappe, auf der jemand mit krakeligen Buchstaben „Clan-Anmeldung“ geschrieben hatte, vor ihm auf den Schreibtisch knallte. Ihm gegenüber stand ein Riese! Ein gigantischer Indianer mit fettigen, langen schwarzen Haaren, gekleidet in einen olivfarbenen Overall, der ihn aus blutunterlaufenen Augen stumm und ausdruckslos anstarrte, seltsamerweise mit einer schief sitzenden, etwas zu klein geratenen Panzerfahrerhaube auf dem Kopf, die fast die Zimmerdecke berührte. Hinter ihm hatte sich eine kleine, reichlich seltsam geratene Truppe in das winzige, heruntergekommene Büro gezwängt und blickte den Major erwartungsvoll an. Die Luft war zum Schneiden: heftiger Zigarren- und Schweißgeruch vermischten sich mit dem harzigen Duft von Pulverdampf, Waffenöl, Kampfer und - seltsam - 'By Night Fragrance', dem Parfüm von Christina Aguilera.

„Sie wünschen?“ Major Blastvollnikoff hatte schon so einiges erlebt in der World of Panz und so konnte ihn auch diese Gruppe nur kurz aus der Fassung bringen. Seine Stimme hatte auch schon wieder diesen gewissen, schneidig herablassenden Tonfall, der längst sein Markenzeichen geworden war. Der Indianer schien davon allerdings wenig beeindruckt. Er zeigte nur stumm auf die Mappe und glotzte ihn weiter mit diesen seltsamen, ausdruckslosen Augen an. „Er heißt Cheveyo!“ brummelte der bullige Herr neben ihm, zeigte dabei mit dem Daumen auf den riesigen Indianer und schob sich zum Schreibtisch vor. „Und ich bin Hardigan, sehr erfreut!“ Sein freundliches Auftreten entsprach so gar nicht seinem Aussehen. Unter einer tief sitzenden Schirmmütze, die fast sein gesamtes Gesicht verschattete, war eigentlich nur ein riesiger, gezwirbelter Schnauzbart auszumachen und unter der fest sitzenden Kampfmontur spannten sich stählerne Muskeln. „Wir sind die 'Better Tanks', Clankürzel [BETA] und die Mappe da ist unsere Clan-Anmeldung, steht ja auch drauf!“

„'Better Tanks'? Soso!“ Blastvollnikoff schlug mit einer finsteren, dienstbeflissenen Miene die Mappe auf und studierte nachgerade übergründlich und seeeehr langsam die Akte. Draussen rumpelte gerade ein IS 4 vorbei, so dass der Staub vor der Decke rieselte und die verbeulten Blechtassen, die neben einer uralten, verklebten Kaffeekanne aufgestellt waren, laut zu klappern begannen. „Stimmt was nicht mit 'Better Tanks'? Der Name ist doch mehr als gelungen! Schließlich sind wir doch viel better als die anderen!“ Ein dicklicher, käsig wirkender Herr, der in eine viel zu kleine, offenbar aus verschiedenen, nicht zusammenpassenden Teilen bestehende Wehrmachtsuniform gekleidet war, hatte sich jetzt ebenfalls zum Schreibtisch vorgedrängelt. „Schnauze, Strubel, zurück ins Glied!“ herrschte ihn Hardigan an und Strubel zog sich wie ein geprügelter Hund rasch und eilfertig zu den anderen zurück, einem schlaksigen, mit einem Kilt bekleideten Hünen namens DMacLaurin und einer jungen - ach was sehr jungen - Dame namens Miffy.

„Allerdings stimmt daran etwas nicht! Sie sind eine Neugründung und laut Dienstvorschrift 66 c iii sind hier in der World of Panz Sarkasmus, humoristische überhöhung und Albernheiten aller Art streng untersagt. Schauen Sie doch ins Forum! Wir haben Krieg, meine Herren, und nicht nur das: Wir haben IMMER Krieg!“ Plötzlich stand Miffy neben dem Schreibtisch und blickte den Major wütend an. „He, ich bin auch noch da!“ Doch Blastvollnikoff war so leicht nicht zu erschüttern. „Das gilt auch für Sie, Fräulein. Auch ein Clan mit weiblichen Spielern ist nicht better als die anderen. Das Better muss raus, oder hier wird gar nichts registriert!“

Die seltsame Truppe blickte sich ratlos an. Bis auf einen, denn Cheveyo blickte wie üblich nur stumm und ausdruckslos auf den Major hinab, was aber leider auch nichts brachte, denn der war gerade in die Akte einer Clanneugründung namens Wolfsrudel HH 1939 vertieft, die er nach kurzer Durchsicht in den Volksschredder stopfte und bei der Gelegenheit auch gleich ein paar Banns aussprach. Plötzlich fiel DMacLaurins Blick auf eine große Europa-Karte, die etwas schief an der Bretterwand Richtung Panzerwaschstrasse angepinnt war. „Was sind denn das da für Eintragungen, da auf der Karte?“ - „Das? Das werden die Golderträge einzelner eroberter Regionen sein, sobald die Clanwars begonnen haben!“ antwortete Blastvollnikoff, ohne von seinen Akten aufzusehen. Plötzlich sah man die Augen von Hardigan unter seiner Schirmmütze aufleuchten. Sein Blick bohrte sich auf die Eintragung bei Brandenburg. 4.560 Gold? Das ist Berlin! Die kleine Truppe der Clangründer blickte sich an und alle verstanden, ohne dass auch nur ein Wort gesprochen werden musste: Sie kamen ja alle aus Berlin! Und viel wichtiger: Sie wollten zurück nach Berlin! Mit dem Clan, in den Clanwars!

„Major, wir haben einen viel betteren, äh besseren Namen: Berlin Tanks, Clankürzel [BETA], werden wir heißen und beitreten darf jeder, der mit uns irgendwann mal nach Berlin will.“ Plötzlich beugte sich Strubel zu Hardigan herüber und flüsterte ihm aufgeregt etwas ins Ohr. „Ach ja, nicht beitreten dürfen
 

  • Forenheulsusen, die immer nur das Spiel für irgendein Scheitern verantwortlich machen,
  • Leute, die ihre gute Kinderstube an der Panzereinstiegsluke abgegeben haben,
  • Leute, die mit Frauen im Game nichts anfangen können oder denken, dass da immer nur irgendwelche Topmodels vor dem Bildschirm sitzen (auch wenn das bei Berlin Tanks zutrifft),
  • Leute, die humorlos sind, das Spiel zu ernst nehmen oder allgemein unlocker sind
  • Leute die gar kein Englisch können,
  • Leute die sich weigern, TS zu benutzen.
  • Jugendliche unter 18 Jahren, wobei da Ausnahmen bei gutem Leumund möglich sind (und wer nicht weiß, was "Leumund" bedeutet, sollte sich das mit dem Clanbeitritt vielleicht auch noch einmal überlegen...).“

„Berlin Tanks [BETA]? Ja? Hmm.... Geht in Ordnung, meine Herr... meine Damen und Herren.“ Blastvollnikoff strich das 'Better' durch, ersetzte es durch 'Berlin' und knallte dann mit einer geübten Bewegung den Stempel GENEHMIGT auf die Clangründungsurkunde. „Herzlichen Glückwunsch, Comrades, und jetzt raus hier, der Feind rückt näher und in 5 Minuten kommt es zur nächsten Entscheidungsschlacht!“ Major Igor Wassiljewitsch Blastvollnikoff blickte die Berlin Tanks erwartungsvoll an, doch Cheveyo griff sich nur wort- und ausdruckslos die Aktenmappe, drehte sich um, bückte sich unter dem Türstock durch und verschwand mit dem Rest seiner Truppe durch die Tür, die offen stehen blieb. Kurz verdeckten ihre Konturen das gelblich milchige Licht der staubigen Weite des Kasernengeländes, dann rumpelten zwei STUG III mit ohrenbetäubendem Lärm vorbei, und Blastvollnikoff schloss fluchend die Tür...


Willst auch Du Dich bei den Berlin Tanks bewerben? Willst auch Du Teil der obskuren Geschichten werden, die sich dereinst nachfolgende Generationen von Panzerfahrern mit roten Ohren am Lagerfeuer in den Steinwüsten von Karelia über die Berlin Tanks zuflüstern werden? Dann melde Dich auf unserer Website im Rekrutierungsthread an, melde Dich hier im WoT-Clanvorstellungsthread bei uns oder kontaktiere ingame eines der Mitglieder, erkennbar am [BETA]-Tag hinter dem Namen. Zusätzliche unnütze Informationen über uns gibt es hier. Bis jetzt sprechen wir alle deutsch, aber das kann sich wegen der internationalen Kontakte einiger Indianer, äh Spieler auch schnell ändern. :smile:

 


Edited by poncruter, 27 April 2014 - 03:04 PM.


WoTDaFoCh #2 Posted 21 May 2011 - 04:51 PM

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ACHTUNG ACHTUNG !!

in english  :Smile-playing:

WoP clan registration officer Major Igor Blastvollnikoff looked up in surprise, as the solution, in which someone had written in spidery letters "clan sign-up" in front of him slammed on the desk. Opposite him was a giant! A giant Indian with greasy, long black hair, dressed in an olive suit, the staring at him from bloodshot eyes silent and expressionless, strangely, with a skew-seated, somewhat undersized tank driver hood on his head, almost at the ceiling touched. Behind him was a small, rather strange guessed troops crammed into the tiny, run-down office and the Major looked at her expectantly. The air was cutting: strong cigar and the smell of sweat mingled with the resinous scent of gun smoke, gun oil, camphor, and - strangely - 'By Night Fragrance', the fragrance from Christina Aguilera.

"You do?" Major Blastvollnikoff had already experienced so few things in the World of Panz and so it could bring this group only briefly, as amended. His voice had also already certain that, edged condescending tone that had long since become his trademark. The Indians, however, it seemed little impressed. He was just silent on the map and stared it down to with this strange, blank eyes. "He is Cheveyo," the burly Mr. muttered beside him, showed it with your thumb on the huge Indian and pushed in front of the desk. "And I'm Hardigan, very pleased!" His friendly demeanor corresponded absolutely nothing in his appearance. In a deep-seated cap, almost shadowed his entire face was actually just a huge, twirled mustache and identify the fixed riot gear are stretched muscles of steel. "We are the 'Better Tanks', clan symbol [BETA] and the solution is because our clan application is indeed on it too!"

"'Better tanks? Soso "Blastvollnikoff slapped with a dark, officious face on the map and studied thoroughly and nigh on veeeery slow the Act. Outdoor rumbled straight over an IS 4 so that the dust trickled from the ceiling and rattle the battered tin cups that were placed next to an ancient, sticking to coffee pot, according began. "Something wrong with 'Better tanks? The name has managed to do more than! Finally, we are much better than the others! "A pudgy, pasty-looking gentleman, who was dressed in a much too small, apparently from various mismatched parts existing army uniform, was now also provided to jostle the desk. ! Snout, Strubel, back to the member, "he barked at Hardigan and Strubel ran like a whipped dog quickly and hastily to the other back, a lanky, with a kilt-clad giant named DMacLaurin and a young - oh what a very young - Dame named Miffy.

"However, there is something wrong in it! If you are a new company and, according to regulation 66 c iii're in the World of sarcasm Panz prohibited humorous exaggeration and absurdities of all kinds strict. Take a look in the forum! We're at war, gentlemen, and not only that: we have always war "Suddenly, Miffy was standing next to the desk and looked angrily at the Major. "Hey, I'm still here!" But Blastvollnikoff was not easily shaken. "That goes for you, miss. Also, a clan with female players is not better than the others. The Better must go, or here is not registered! "

The strange force looked on helplessly. Except for one, because Cheveyo looked as usual, silently and without expression down to the Major, which unfortunately did nothing, for he was just in the file of a clan start-called wolf packs HH deepened in 1939, he after a short review in the People's shredder stuffed and at the same occasion, expressed some bans. DMacLaurins suddenly caught sight of a large map of Europe, which was pinned to the plywood wall something wrong direction armored car wash. "What are those there for registrations, as on the card?" - "The? This will be the income of individual gold of conquered regions as soon as the Clan Wars have begun! "Blastvollnikoff replied without looking up from his papers. Suddenly we saw the eyes of Hardigan light under his cap. His eyes drilled to the registration with Brandenburg. 4560 gold? This is Berlin! The small force of the clan founder himself and looked at all understood, without a single word had to be said: They were indeed all from Berlin! And more importantly, you wanted to return to Berlin! With the clan, the Clan Wars!

"Major, we have a much better, eh better name. Berlin tanks, clan symbol [BETA] are hot, we and can join anyone who wants us someday to Berlin" Suddenly bent Strubel over to Hardigan and whispered excitedly ear. "Oh, do not join, may


• Forenheulsusen that make the game only for any failure of responsible

• people who have given their good breeding in the tank hatch,

• people who can not do anything with women in the game or think that any top models always sit in front of the screen (even if the tanks in Berlin is applicable),

• People who are humorless, taking the game too seriously or are generally unlocker

• People can not speak English,

• People who refuse to use TS.



• Young people under 18 years, with some exceptions are possible in good standing (and who does not know what "good character" means, should consider the candidate with the clan maybe once ...)."



"Berlin tanks [BETA]? Yes? Hmm .... All right, my Lord ... ladies and gentlemen. "Blastvollnikoff emphasized the 'Better' by replacing it with 'Berlin' and slammed it with a practiced movement the stamp APPROVES the clan charter. "Congratulations, Comrades, and now out of here, the enemy is approaching and in 5 minutes will the next decisive battle!" Major Igor Vasilyevich Blastvollnikoff looked at the Berlin tanks expectantly, but Cheveyo grabbed only a word and expressionless, the briefcase, turned around, bent down by under the door frame and disappeared with the rest of his troop through the door, which remained open. Briefly outlines the hidden their milky yellowish light of the dusty expanse of the barracks, then rumbled past two STUG III with deafening noise and cursing Blastvollnikoff closed the door ...


Do you also want you to apply to the Berlin tanks? Do you also want to be part of the obscure stories that will one day future generations of tank drivers with red ears on fire whisper in the concrete jungles of Karelia on the Berlin tanks? Then you can sign up on our website to the recruitment thread, you can sign up here in the WoT Clan thread idea from us, or contact ingame one of the members, indicated by [BETA] tag after the name. Until now, we all speak German, but can be due to the international contacts of some Indian players quickly change uh

Taihaku #3 Posted 21 May 2011 - 05:02 PM

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Well sturmtiger dont forget that this is the German part of the forum so it should be ok.

@Strubel

Mal dran gedacht Schriftsteller zu werden?  :D
Hört sich an wie ein Buch von Glen Cook oder Wolfgang Hohlbein (solln Kompliment sein).
Achso und viel Glück beim Kampf um Berlin hehe.

ps: das - ist nicht von mir und kann dir leider kein + geben weillse alle schon wech sind für heut  :unsure:

Tadaaki #4 Posted 22 May 2011 - 08:38 PM

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Die beste Clanvorstellung die ich bisher gesehen habe! Hut ab! Viel Erfolg bei WoT, Leute!  :Smile_honoring:

OgAmar #5 Posted 22 May 2011 - 09:08 PM

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Respekt Strubel, das ist mal ne 1a Vorstellung.
Viel Spass und Glück im Game.

btw. am besten find ich den Teil wer nicht rein darf  :Smile_great:

JKPhoenix #6 Posted 24 May 2011 - 04:28 PM

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Hallo zusammen,
ich bin ganz neu in WoT und gehöre zu der EvE Online Fraktion aus welcher der Strubel stammt. Als Pedant hab ich die Aufgabe alles und jeden bis in kleinste zu Überwachen und nun musste ich mal schaun was der Strubel hier so treibt und hab mir WoT installiert und auch direkt einen Tag durchgezockt, nun werde ich sicherlich öfter mal schaun ob hier alles seine Preußische Ordnung hat. Meine Aufgabe würde sich vereinfachen wenn ihr mich in eure Truppe einladen würdet.

Danke im vorraus, ich freu mich :)

Hardigan #7 Posted 24 May 2011 - 09:46 PM

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View PostShiBu, on 24 May 2011 - 04:47 PM, said:

cooler text strubel... was bedeutet WoP ?

Die Antwort ist bereits in dem essayistischen Untertitel des Vorstellungsthreads enthalten. Das Kürzel ist eine simple sprachliche Spielerei und steht stellvertretend für die "World of Panz".

ShiBu #8 Posted 24 May 2011 - 09:50 PM

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View PostHardigan, on 24 May 2011 - 09:46 PM, said:

Die Antwort ist bereits in dem essayistischen Untertitel des Vorstellungsthreads enthalten. Das Kürzel ist eine simple sprachliche Spielerei und steht stellvertretend für die "World of Panz".

danke hatte ich überlesen... hatte aus einem bestimmten grund gefragt :)

Gotchi #9 Posted 24 May 2011 - 11:50 PM

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Fragwürdige Posts sind ausgeblendet. Ersteller wird entsprechend gemaßregelt.

Gotchi


Strubel #10 Posted 27 May 2011 - 10:51 AM

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Willkommen zurück bei Panzer im Glück, dem Lifestyle-Magazin für den Tankcommander mit Niveau. Es berichtet wie immer Ihr rasender Reporter Friedbert B. Schlönz.

Heute befinden wir uns in den malerischen Steinwüsten von Karelia, wo an einem der schönsten Fleckchen, der Sniperposition auf Planquadrat D1, der junge Clan "Berlin Tanks"  sein Hauptquartier aufgeschlagen hat. Noch wirkt alles unfertig. Die meisten der Baracken sind noch im Bau, vieles wirkt improvisiert; es gibt noch eine Menge Platz für Rekruten und mächtig viel zu tun.

Was als erstes ins Auge fällt und meine Neugier weckt: Der große, moderne, aber noch leerstehende Zwinger, der auf dem Weg zum Sumpfgebiet angelegt wird. Ich treffe mich dort mit Miffy, einer der eher seltenen Panzerfahrerinnen, nachdem mich zuvor Verbindungsoffizier Hardigan nach einem kurzen, schmerzhaften Händedruck an sie verwiesen hat. Gerade ist sie weit nach vorne herüber gebeugt dabei, mit einem großen Schraubenschlüssel eine Starkstromleitung am schmiedeeisernen Tor zu befestigen und der Schweiß glänzt auf ihrer sonnengebräunten Haut. Gekleidet ist sie - modisch ganz ganz aktuell - in kurze, olivfarbene Shorts und ein hautenges, weißes Tank Top, die langen blonden Haare kokett zu einem Pferdeschwanz zusammen gezurrt.

PiG: "Miffy - ich darf Sie doch 'Miffy' nennen?"
MIFFY: "Frau Miffy bitte! Nee, nur Quatsch, 'Miffy' genügt natürlich!"
PiG: "Gut, äh, also, Miffy, was hat es denn nur auf sich mit diesem Zwinger? Das sieht ja alles recht bedrohlich aus, die nach innen gebogenen Metalllanzen, das stählerne Tor, die Elektroschocker..."
MIFFY: "Tja, das ist, was wir hier bei Berlin Tanks unter artgerechter Haltung verstehen. Ich denke - und das sage ich nicht ohne Stolz - dass dieser Zwinger, wenn er einmal fertig gestellt ist, der erste sein wird, in dem T-54 so gehalten werden können, dass ihr angeborener Bewegungs- und Herdentrieb nicht unnatürlich eingeschränkt wird. Ich meine - machen wir uns nichts vor: Die Einzelhaltung eines Rudeltieres wie des T-54 - die gerade auch in großen Clans gang und gäbe ist -  ist ein Skandal! Diese mächtigen Raubtiere gehören in große, soziale Gruppen, in denen sie ihre Rangkämpfe austragen und sich auf diese Weise spielerisch auf die großen Schlachten  vorbereiten können, die hier in der World of Panz und gerade hier bei den Berlin Tanks nun einmal Tag und Nacht stattfinden. Ich sage: Ein glücklicher T-54 ist ein gefährlicherer T-54!"
PiG: "Naja, aber allzuviele T-54 sehe ich hier noch nicht herumstehen!"
MIFFY: "Das stimmt allerdings, lieber Herr Schlönz, aber deswegen suchen wir ja auch noch Mitstreiter! Wie wäre es denn mit Ihnen?"

Verwirrt wende ich mich ab.  :blink:

Fortsetzung folgt!

Monstermoe #11 Posted 28 May 2011 - 02:59 PM

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Wann kommt dein erstes buch heraus....ich kaufs....schade das bei euch englischzwang ist...das is bei mir nur "bedingt gut"....sonst hätte ich mich doch glatt mal beworben...na jedenfalls wart ich auf fortsetzung.

Strubel #12 Posted 02 June 2011 - 01:15 PM

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ACHTUNG ACHTUNG! HIER SPRICHT BERLIN!

Rumpelnd und bei dieser Steigung gefährlich langsam näherte sich das kleine Platoon der Windmühle hoch oben auf dem Hügel, der das ganze sonnendurchflutete Tal von Malinovka mit seiner würzigen Luft, den malerischen Seen, idyllischen Anhöhen und brennenden Panzerwracks überblickte. Strubels Tiger fuhr vorneweg, flankiert von 2 Medium Tanks, Voltaire1512 in einem Pzkw IV und TheAlKey in seinem berüchtigten T20. "Strubel, außer uns ist keiner auf diesen Hügel mitgekommen, das ist reichlich riskant, was Sie da treiben!" quäkte TheAlKeys Stimme über den Sprechfunk. "Kommandant Strubel, bitte schön!" fuhr ihn Strubel schnippisch an "Ich habe das Platoon gebildet, denn ich habe ja auch... einen Premium-Account!" Voltaire und The AlKey verdrehten nur die Augen. "Außerdem geht es hier heute nicht nur um den Sieg! Wir sind auf einer Mission unterwegs! Ich, Panzerkommandant Strubel, werde hier und heute die größte Rekrutierungsaktion in der Geschichte der World of Panz durchführen, und Ihr, meine Kameraden, werdet Zeuge sein und vielleicht, ja vielleicht, sogar etwas von dem unsterblichen Ruhm abbekommen, der sich heute wie ein purpurner Mantel um meine Schultern legen wird!" Strubel klang mehr als begeistert, aber diese Begeisterung wollte sich noch nicht so recht auf die beiden Mitstreiter übertragen. Sie machten sich einfach nur gefechtsklar, als die Windmühle erreicht war. Doch noch war vom Feind nichts zu sehen...

TheAlKey zog mit seinem T20 nach vorne, um vorsichtig die andere Seite des Hügels nach gegnerischen Einheiten abzusuchen, Voltaire1512 sicherte vorschriftsmässig von hinten ab. Strubel jedoch fuhr mit seinem Tiger an den Rand der Böschung, die das Tal überblickte, stoppte da den dicklichen Panzer - sichtbar für jeden im Tal - stieg aus und begann plötzlich, mit seiner Besatzung zwei große unförmige Kisten aus der Seitenluke heraus zu hieven. Voltaire und TheAlkey blickten entsetzt in seine Richtung, aber in diesem Moment tauchte vor dem T20 ein feindlicher KV-3 auf, der mühselig den Hügel hochgekrochen kam, hinter ihm weitere Einheiten! Zügig suchte TheAlKey Deckung und eröffnete das Feuer, das sofort von etlichen Feinden erwidert wurde.  "Haltet sie mir vom Leib, ich brauch noch ein paar Minuten!" brüllte Strubel, der mit hochrotem Kopf dicke Kabel von den Kisten, die er links und rechts von dem Panzer am Rand der Böschung ausgestellt hatte, zur Lichtmaschine des Tigers zog. Gottseidank war er von der Seite des Hügels nur schwer auszumachen.

TheAlKeys T20 nahm nun trotz seiner kunstfertigen Manöver heftigen Schaden, so dass Voltaire1512 ebenfalls vorfuhr, um einen Teil des Feuers auf sich zu ziehen. Er erwischte den KV-3 bei einem Manöver in die kurz entblößte Unterseite der Wanne. Der Treffer löste eine Kettenreaktion aus, bei der eine Reihe kleiner Explosionen das Innere des Tanks erschütterten. Plötzlich gab es einen heftigen, berstenden Schlag, und das Heck des KV-3 zerriß in einer spektakulären Explosion. Doch hinter ihm, durch den Rauch, waren bereits die Schemen mehrerer großer schwerer Panzer auszumachen, die ihre gewaltigen Kanonen jetzt wütend auf die schwer angeschlagenen Medium Tanks ausrichteten. Das kleine Platoon war verloren!

In diesem Moment ertönte ein ohrenbetäubender kreischender Krach durch das Tal und alle Panzer hielten erschrocken inne. Strubel hatte zwei gewaltige Lautsprecher neben dem Tiger aufgestellt, und stand auf dem Panzer, ein unförmiges Mikrofon in der Hand. Unterbrochen von quietschenden Rückkoppelungen brüllte er einen Text in das Mikrofon, den er von einem kleinen Zettel ablas:

"ACHTUNG ACHTUNG! HIER SPRICHT BERLIN! HIER SPRICHT BERLIN! STELLEN SIE DIE KAMPFHANDLUNGEN EIN! DENN BERLIN TANKS REKRUTIERT WIEDER! JA, ES SIND NOCH PLÄTZE FREI! BITTE MELDEN SIE SICH SOFORT AM GERÄTESCHUPPEN IN DER BASIS! WIR NEHMEN JEDEN! SO MACHEN SIE DOCH MIT! UND FÜR DIE ERSTEN 50 ANMELDUNGEN GIBT ES NOCH ETWAS BESONDERES! EINEN DOSENÖFFNER MIT BERLIN TANKS - AUFDRUCK! UND NICHT NUR DAS! ICH LEGE ICH NOCH WAS DRAUF: EINE TOPFSET MIT 6 TEILEN! UND EINEN PRAKTISCHEN NASENHAARSCHNEIDER! SO MACHEN SIE DOCH MIT!"

Kurz herrschte Stille in dem Tal, nur die Panzermotoren tuckerten leise im Leerlauf. Dann drehten sich plötzlich die Geschütztürme in Richtung Hügel. In Richtung Strubel. Und zwar alle, Freund und Feind! Und wie auf Kommando eröffneten sie alle in dem Moment, in dem Strubel erneut sein "ACHTUNG ACHTUNG!" in das Mikrofon zu schreien begann, das Feuer! Getroffen von etwa 22 Granaten gleichzeitig vergingen der Tiger, die Lautsprecher, Strubel und seine Besatzung in einer farbenprächtigen, wummernden Explosion. Einen kurzen Moment lang lächelten sich die Gegner zu, dann ging das Gefecht weiter, bis zum bitteren Ende...

"Sagen Sie mal, Strubel, Ihre Rekrutierungsbemühungen in Ehren, aber wollen Sie nicht mal etwas Normales versuchen? Einen Forumseintrag zum Beispiel, Sie wissen schon, "Wir sind ein Haufen netter Leute, bei uns steht der Spaß im Vordergrund, Reallife geht vor, usw.?" Hardigan blickte besorgt auf Strubel herab, der von Kopf bis Fuss bandagiert und fixiert in einem Spezialbett der Krankenstation im Berlin Tanks Stützpunkt Karelia lag. Strubel, der sich nur durch einen Schlauch ernähren und nicht sprechen konnte, murmelte nur irgendetwas Unverständliches...


Willst auch Du Dich bei den Berlin Tanks bewerben?  Wir sind ein Haufen netter Leute, jung und alt, bei uns steht der Spaß wirklich im Vordergrund, Reallife geht selbstverständlich vor und wir suchen tatsächlich noch nette Mitspieler, die gerne mit uns zusammen spielen und vielleicht auch einmal irgendwann bei den Clanwars teilnehmen wollen! Dann melde Dich doch bei Cheveyo, Hardigan, Miffy (oder auch Strubel...) oder einem der anderen Clanmitglieder oder auf unserer Forenhomepage.  :Smile_honoring:

Nemezki #13 Posted 02 June 2011 - 03:12 PM

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View PostTaihaku, on 21 May 2011 - 05:02 PM, said:

Mal dran gedacht Schriftsteller zu werden?

da fehlt doch noch einiges dazu..aber ein sehr erhellender Text..der erste Rollenspielclan..

Strubel #14 Posted 02 June 2011 - 04:12 PM

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View PostNemezki, on 02 June 2011 - 03:12 PM, said:

da fehlt doch noch einiges dazu..aber ein sehr erhellender Text..der erste Rollenspielclan..

"Ein ROLLENSPIELCLAN??? Strubel, SOFORT zum Rapport!" Hardigan war außer sich, unter der Schirmmütze zeichneten sich die bläulichen Adern seiner pochenden Schläfen ab. Er richtete absichernd kurz einen fragenden Blick auf Cheveyo, doch der nickte nur kurz und grimmig. "Acht Wochen Latrinendienst, Strubel!"

Monstermoe #15 Posted 10 June 2011 - 01:03 PM

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Ich könnt mich wegschiessen...mach bitte weiter.

Strubel #16 Posted 11 June 2011 - 02:03 PM

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Das Wunder von El Halluf


"Bitte, bitte, Opa Strubel, erzähl uns noch eine Geschichte! Es ist doch noch gar nicht so spät!" Opa Strubel, hochbetagt, aber durchaus noch rüstig, blickte die Kinder belustigt an. "Also gut, eine noch. Und ich habe sie sogar selbst miterlebt. Das war noch in den Anfangstagen der Berlin Tanks, lange, lange vor der Rückeroberung Berlins..."

Mit einem trockenen Knall verging Strubels Hummel. Die hundertvierunddreißigste Schlacht um El Halluf schien verloren. Strubel lag verletzt neben dem Wrack, nur das Funkgerät funktionierte noch, mit dem er keuchend Kontakt zu Berlin Tanks-Mitstreiter DMacLaurin hielt. 6 Feinde waren noch übrig, darunter 2 Hummeln, die bereits 5 Kameraden auf dem Gewissen hatten. DMacLaurin hatte gerade den letzten Schuss seiner SU-5 abgegeben und außer ihm war nur noch ein Tank Destroyer namens SnipSnap einsatzfähig. Es sah mehr als finster aus, denn ein Teil der gegnerischen Panzer war bereits auf dem eigenen Plateau angekommen. SnipSnap machte sich zum Endkampf bereit.

"Ein Berlin Tank gibt niemals auf!" knarzte es plötzlich im Funk. DMaclaurin steuerte seine leergeschossene SU-5 entschlossen Richtung Tal. "DMac! Nein! Das ist doch Selbstmord! Du bist wehrlos! Such Dir ein Versteck, keiner wird Dir einen Vorwurf machen!" Kurz blieb der Funk ruhig. Doch dann knarzte es wieder: "Ein Berlin Tank gibt niemals auf!" Wie durch ein Wunder erreichte die SU-5 tatsächlich unbeschädigt die gegnerische Anhöhe und kroch nun völlig schutzlos Meter für Meter den Hügel hinauf. Jede Sekunde konnte er entdeckt werden, jede Sekunde konnten die tödlichen Geschosse der gegnerischen Eliteartillerie  ihr schreckliches Werk verrichten. Doch... alles blieb ruhig und unbeschadet hatte die SU-5 tatsächlich irgendwann das feindliche Plateau erklommen.

Inzwischen kämpfte SnipSnap an der eigenen Basis den Kampf seines Lebens. Drei Gegner waren bereits aufgetaucht und das Grollen der Feuerstöße erfüllte das ganze Tal mit seinem seltsamen Echo. Dicht neben ihm schlugen die Granaten ein, aber noch lebte er, wagte sich kurz aus der Deckung hervor und tatsächlich: Mit einem Krachen explodierte einer der feindlichen Panzer. Aber immer noch standen 5 Gegner gegen 2, und einer davon war leergeschossen!

DMacLaurins Fahrlafette erreichte mit einem zwischen den Zähnen durchgepressten "Ein Berlin Tank gibt niemals auf!" die gegnerische Siedlung, direkt neben dem Basiskreis. Doch da! Das Ende? Auf der Radarkarte tauchte ganz in der Nähe das grausige quadratische Symbol einer bösartigen Hummel auf. Sie war neben der kleinen arabischen Siedlung versteckt, und wenn DMacLaurin sie sehen konnte... dann wohl auch umgekehrt! "Dreh ab!" quietschte Strubel, doch im Funk ertönte nur ein trockenes "Ein Berlin Tank gibt niemals auf!"

"Na dann: Weiter auf's Ziel zu!" brüllte Strubel hysterisch, als DMacLaurin todesmutig seine SU-5 in den Zielkreis lenkte und begann, erratische Zick-zack-Bewegungen durchzuführen. Unendlich langsam füllte sich die Eroberungsanzeige! "Ein Berlin Tank gibt niemals auf!" - "Weiter auf's Ziel zu!" Die gegnerische Hummel war scheinbar verschwunden, offenbar fürchtete sie den legendären Ruf der Berlin Tanks, aber der Zielkreis wurde trotzdem beschossen! Dicht neben DMacLaurin krachten die Geschosse herein, Stahl- und Steinsplitter regneten auf die SU 5  herab, aber richteten keinen Schaden an. Noch!  "Ein Berlin Tank gibt niemals auf!" Strubel konnte nur noch heiser ein leises "Weiter auf's Ziel zu!" stöhnen.

Inzwischen war es SnipSnap gelungen, einen weiteren Panzer zu zerstören, aber er kämpfte auf verlorenem Posten. Jede Sekunde konnte eine der Hummeln DMAcLaurin einen Treffer versetzen! Nur ein leichter Treffer würde genügen, und es waren immer noch 4 Feinde übrig, darunter ein mächtiger Tigerpanzer. Aber... niemand näherte sich, kein Gegner traute sich, DMAcLaurin aufzudecken und direkt auf ihn zu zielen. Verzagt wurden weiter nur ungezielte Schüsse auf den Zielkreis gesetzt, in dem DMacLaurin ein Art Tanz des Todes aufführte. "Weiter auf's Ziel zu!" Die Eroberungsanzeige füllte sich weiter... "Weiter auf's Ziel zu!" - "Bin fast da!" DMacLaurins Anspannung war fast schmerzhaft spürbar. Die Anzeige füllte sich weiter! "Bin fast daaaa!" Und dann: Die Eroberungsanzeige war voll! SIEG!

Unbeschreiblicher Jubel brach im Sprechfunk aus, in dem alle überlebenden Kameraden gebannt das Geschehen verfolgt hatten. SnipSnap und Berlin Tank DMAcLaurin wurde auf Schultern vom Schlachtfeld getragen. Vom gegnerischen Team wird übrigens berichtet, dass es unmittelbar im Anschluss an das Gefecht zu einer Massenschlägerei gekommen sei.

"Tja, so war das damals, in den Anfangstagen von Berlin Tanks, liebe Kinder, und Ihr konntet dabei auch etwas lernen!" - "Jaja, Opi, wissen wir schon" unterbrachen die Lütten den greisen Veteran. ""Ein Berlin Tank gibt niemals auf!" Aber ganz leise flüsterte der kleine Bigburritobaby seiner Freundin Hardigirl ins Ohr "Das hat er sich eh nur ausgedacht, dar alte Furz!" "Der alte Furz hat noch sehr gute Ohren, Du Rotznase! Und nicht nur das: er hat auch einen Screenshot! Nee! Sogar zwei!"    :blink:

anonym_7JDqzVhJPdR0 #17 Posted 15 June 2011 - 07:30 PM

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Die Oslo-Connection

"Was ist DAS?", fragte Feldwebel Stucki und sah entsetzt auf die Silhouette `seines` Panzers.
"Äh, was genau?", fragte sein Schütze.
"Na, dieses Ding da oben?"
"Das ist der Turm."
"Ah, ein Turm. Wozu ist der gut?"
"Der dreht sich und man kann in alle Richtungen schießen."
"Was Sie nicht sagen...ein Turm...genialische Teufelskerle, diese Ingenieure."

Feldwebel Stucki war nicht wohl bei der Sache. Zum einen war er noch nicht wieder ganz genesen. Der juckende Hautausschlag, der ihm zwei Wochen zugesetzt hatte, war noch nicht ganz verheilt. Das dieser direkt nach seinem letzten Fronturlaub aufgetreten war, gab Anlass für gewisse Spekulationen. Zum anderen war er ausnahmsweise nicht mit seiner Kompanie unterwegs. Zwar sah der Hauptmann, dem er gerade zugeteilt war, nicht komplett unfähig aus, aber eine so beispiellose Siegesserie, wie er sie unter dem Kommando von Leutnant von Strubel gewöhnt war, erwartete er nicht. Schließlich konnte er hier keine Jagdpanzer fahren, sondern musste etwas kommandieren, dass wie eine Kreuzung aus Pz III und Pz IV aussah.

Doch zum Nachdenken war nicht viel Zeit, denn schon kamen die Marschbefehle. Ein kleines Dorf war zu sichern. Er und sein Zug wurden dorthin beordert. Auf dem Weg lugte er aus der Panzerluke und genoss die Landschaft. Überall frisch blühende Bäume. Frühling in Russland. Einfach nur schön. Er bezog Stellung hinter großen Böschung rechts neben einem Haus. Vor ihm freies Feld. Links neben dem Dorf ein Wasserlauf und eine fast runde Insel. Wie nannte sich das Nest? Komarin. Kam ihm bekannt vor. Wahrscheinlich hießen auch hundert andere Dörfer, die er passiert hatte, ebenfalls so.

Und dann geschah...nichts. Die Minuten strichen ins Land, doch es war nichts zu sehen. In einiger Entfernung sah er eine Brücke und ein paar Büsche, die Deckung boten. Aber jede Bewegung hätte man bemerken müssen. Auch das Funkgerät schwieg, obwohl gerade noch von Feindkontakt...

"Wo ist die linke Flanke?", fragte Stucki besorgt.
"Ist das eine rhetorische Frage, Chef?", kam es vom Schützensitz.
"Adler 5, hier Adler 12. Kommen.", fragte der Feldwebel ins Mikrofon und missachtete die schnippische Bemerkung. Doch zur Antwort kam nur Rauschen. Auch die anderen Fahrzeuge des ersten Zugs meldeten sich nicht. Stucki überlegte kurz und fällte eine Entscheidung.

"Fahrer, zur linken Flanke.", befahl er, aber nichts geschah.
"Fahrer! Linke Flanke!", befahl er erneut und stupste den Fahrer mit dem Fuß an. Der schaute ihn fragend an.
"Jeg forstår ikke."

Feldwebel Stucki strich sich mit der flachen Hand durchs Gesicht. Er hatte völlig das deutsch-norwegische Fahreraustauschprogramm vergessen, an dem diese Kompanie teilnahm. Und die Deutschkenntnisse von Björn Hakonsen, der nun diesen Panzer fuhr, waren quasi nicht vorhanden. Doch nach kurzem blättern im Langenscheidt konnte er ihm klarmachen, was er wollte.

Noch bevor er die Brücke am anderen Ende des Frontabschnitts erreicht hatte, sah er eine Gruppe von etwa 10 rauchenden Wracks, je zur Hälfte deutscher und russischer Bauart. Was war bloß passiert? Die Antwort war eine sich aus dem letzten morgendlichen Dunst am gegenüberliegenden Flussufer herausschälende Silhouette eines Jagdpanzers Bautyp SU-85B.

"Feuer!", schrie er. Zwei wohlsitzende Treffer später war der Panzer Geschichte. Feldwebel Stucki ließ sein Fahrzeug den Fluss überqueren und steuerte  schnurstracks über freies Feld Richtung Süden. Gerade, als er ein paar Lagerhäuser erreichte, erblickte er zur rechten einen KV-2. Der massige rechteckige Turm schwenkte bereits in ihre Richtung.

"Björn! Vollgas und zickzack. Aber zackzack.", schrie er auf Deutsch. Er wusste nicht, ob zickzack auf Norwegisch ebenfalls zickzack hieß, aber augenblicklich führte Björn seinen Befehl aus. Es mochte aber auch sein, dass akute Lebensgefahr kommunikative Barrieren zu überwinden in der Lage war.

Der Pz III/IV hielt mit vollem Tempo auf ein Wäldchen zu, während zwei Granaten links und rechts im Boden einschlugen. Kurz darauf hörte er eine anfliegende Artilleriegranate und das Geräusch zerfetzenden Metalls. `Hoffentlich einer weniger`, dachte Stucki.

Er ließ den Panzer nun Westkurs nehmen, so dass sie etwas südlich der Insel wieder auf freies Gelände stoßen sollten.
"Fiende foran.", hörte er plötzlich Björn sagen. Und tatsächlich. Im Schutz von ein paar Verschanzungen standen zwei Selbstfahrlafetten SU-5. Fast gleichzeitig explodierte eine davon, da mittlerweile eigene Truppen auf der Insel Stellung bezogen hatten. Das andere Geschütz wurde von seinem Schützen souverän ausgeschaltet.

Kurz danach stieg der Feldwebel aus seinem Panzer und strich sich durch die Haare. Wenig später meldete sich sein Funker.
"Feldwebel? Ein Leutnant Strubel bittet um einen Lagebericht."

Feldwebel Stucki schilderte die Situation.
"Ganz hervorragend, Feldwebel. Ich hätte es nicht besser machen können. Obwohl, natürlich hätte ich das, aber Sie wissen ja, was ich meine. Für die Leistung sollten Sie eigentlich Fronturlaub bekommen. Andererseits, vielleicht besser nicht. Sie scheinen ja immer seltsame Dinge anzustellen."

Stucki kratzte sich an den juckenden Stellen. Wer den Schaden hatte...

Strubel #18 Posted 02 July 2011 - 05:23 PM

    Colonel

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Strubel und das Tal der Tränen


Mit einem letzten lauten Aufröhren stoppten die Männer von Berlin Tanks die Motoren ihrer wuchtigen, schweren Panzer. Des zentimeterdicke Metall der Kampfmaschinen war zerkratzt und teilweise aufgerissen, ein Motorbrand hatte Jung-Clanmember Tsuns Königstiger schwer zugesetzt, aber letztlich waren er, Kommandant h0mEr und Clanhäuptling Cheveyo einmal mehr siegreich aus der dreihundertzweiundzwanzigsten Schlacht von Prokhorovka zurückgekehrt. Auch andere Panzerzüge erreichten gerade das weitläufige Feldlager der Berlin Tanks in Karelia und das tiefe Rumpeln der mächtigen Maschinen erzeugte überall ein gleichförmiges Zittern, das zusammen mit dem Pulver- und Dieselgeruch und der rötlich-violetten Abendsonne eine seltsame Stimmung erzeugte, die so typisch war für den Alltag in der kriegsgeschüttelten World of Panz.

Plötzlich bemerkte Tsun aus den Augenwinkeln heraus etwas. Aus einem anderen, abgekämpften  Königstiger, über und über mit schartigen Schweißnarben bedeckt, kletterte müde eine seltsame Gestalt und schlurfte ohne zu grüßen oder sich umzudrehen sogleich in Richtung des kleinen Feldweges, der hinauf führte zu der alten Eremitenhütte. "Strubel? Ist das der Strubel? Der Soldat mit dem schlechtesten Ruf in der ganzen World of Panz? So böse sieht der ja gar nicht aus! Eher irgendwie... mickrig!" Cheveyo blickte ihn nur ernst an und schüttelte dann langsam traurig den Kopf. Doch h0mEr winkte rasch TheAlKey herbei, der gerade seinen nagelneuen Pershing mit einer Stahlbürste abschrubbte. "Hey, Al, Du kennst doch die Story von diesem Strubel. Was hat es denn mit dem auf sich?" - "Oje, das ist aber leider eine ganz traurige Geschichte..." Die drei  Panzerkommandanten setzen sich auf ein paar leere Munitionskisten, TheAlKey zündete sich seine Meerschaumpfeife an, blies genießerisch den Rauch in die ölgeschwängerte Luft und begann zu erzählen:

"Tief im Süden von  Mountain Pass gibt es einen kleinen Abzweig. Wer dort zwischen zwei Büschen genau hinguckt erkennt einen engen Durchgang, in den genau ein Panzer passt. Das ist der Eingang zum Tal der Tränen, dem schlimmsten Ort auf der ganzen World of Panz. Wir nennen es das Tal der Tränen, andere nennen es das "deutsche Forum" anderswo wird es Valley of Whining genannt. Seine Namen sind Legion! Tja, und leider hatten wir seinerzeit bei den Berlin Tanks eine Art Aufnahmeprüfung. Jeder, der bei uns aufgenommen werden wollte, musste das Tal der Tränen durchqueren. Auf der anderen Seite gibt es eine Hochebene, die das Tal überblickt und die man über einen versteckten Schotterpfad erreicht, wenn man weiss wo. Da haben wir ein Berlin Tanks-Erholungszentrum, in dem wir auf Liegestühlen liegen, Cocktails geniessen und uns über die Leute im Tal lustig machen. Naja, und Strubel sollte halt auch einmal da durch...

Bigburritoboy, der sich damals noch "Bigburri-Toby" nannte, hatte ihm grinsend den Eingang gezeigt und sich dann schnell  mit seinem T 34-85  aus dem Staub gemacht. Strubel fuhr damals noch einen PzKpfw III, und ich hatte schon so eine böse Vorahnung, als ich mit dem Scherenfernrohr beobachtete, wie sein kleiner Panzer in der Dunkelheit verschwand.

Strubel fuhr seinen Panzer in der Kommandantenluke stehend rumpelnd durch den engen Durchgang und betrachtete fasziniert die steinernen Wände, an denen sich glitzernd Tränenflüssigkeit abgesetzt hatte. Je näher er dem Tal kam, desto lauter wurde ein seltsamer Ton. Zunächst vermeinte er, das Sausen des Windes in der engen Steinröhre zu vernehmen, doch schon bald bemerkte er, dass es ein vielstimmiges Heulen war, ein dauerndes Jammern und Wehklagen aus vielen tausenden von Kehlen, das einem nach und nach durch Mark und Bein fuhr. Strubels Besatzung hatte sich längst Wachs in die Ohrmuscheln gestopft, aber Strubel hielt das nicht für nötig. "Ein deutscher Panzerkommandant muss den Feind immer auch hören können!" hatte er seiner Besatzung versucht durch das laute Motorengeräusch im PzKpfW zuzuschreien, aber die hatte ihn offenbar nicht verstanden.

Plötzlich, nach einer scharfen Kehre, öffnete sich der Gang zu einem sonnendurchfluteten, breiten Tal und Strubel kniff kurz geblendet die Augen zusammen. Das allgemeine Gejammer war jetzt ohrenbetäubend und nur langsam und schemenhaft konnte er einzelne Strukturen ausmachen. Tausende in Trauergewänder gehüllte Panzerkommandanten schlurften durch das Tal der Tränen, das sich in eine Vielzahl von Seitentälern verzweigte, die die Bewohner mit Hilfe großer Holzschilder sorgfältig beschriftet hatten. Zur linken gab es etliche Eingänge: "Russische Panzer sind so was von OP, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten von dieser russischen Drecksfirma!" stand z.B. in gothischen Lettern über dem ersten Tal, und es war unschwer auszumachen, dass sich dort vornehmlich deutsche und alliierte Panzerkommandanten aufhielten. Daneben gab es ein kleines Seitental namens "The Ferdinand got to be nerfed AT ONCE!!!!!" in dem russische und amerikanische Kommandanten herumlümmelten, etwas weiter eine langgezogene Schlucht die nur "Der Tiger war in Wirklichkeit viel besser als die russischen Dreckskübel, die einen jetzt oneshotten und das JEDES MAL, ischschwör!"  hiess und in der vornehmlich sehr junge Wittmanns mit kurzen Haaren und Waffen-SS-Uniformen im Stechschritt auf und ab marschierten. Strubel war völlig überwältigt von der Flut der Eindrücke, lenkte aber zunächst seinen Panzer wie vorher abgemacht einfach die zentrale Straße entlang.

Das Tal erweiterte sich jetzt zu einer großen Freifläche: Der berüchtigte Platz des unendlich beschissenen Matchmakings, auf dem sich seit Generationen all die versammeln, die IMMER vom Matchmaking auf die untersten Ränge versetzt werden. Hier stand auch der Dom von Ghostshell, das Kloster der heiligen Jungfrau, die das Sichtsystem nicht kapiert und auch nicht kapieren will und es deshalb für große Scheiße hält, und die vielen vielen Kleinkirchen die das ungerechte Schicksal einzelner, von der teuflischen Panzerspielfirma absichtlich benachteiligter Panzertypen beklagten. Doch unversehens hielt Strubel seinen Panzer an und beugte sich jovial zu einem der Jammergestalten herunter, der ein selbstgemaltes Schild mit der Auschrift "Immer ich gegen drei Tier höher! Ganz gemein!" hoch hielt und bitterlich weinte. "He, guter Mann, was seid ihr denn so traurig? Wenn das Matchmaking tatsächlich mal eine Seite benachteiligen sollte, dann grämt Euch doch nicht! In der nächsten Schlacht könntet Ihr ja auch davon profitieren! Und man kann immer das beste aus allem machen!" Mir stockte der Atem. Wir hatten Strubel doch eingeschärft, dass man auf keinen Fall Kontakt mit den Bewohnern des Tales aufnehmen durfte! Doch es war schon zu spät!

"Wie bitte? Das Matchmaking ist doch der größte Müll! Immer werde nur ich benachteiligt. Immer haben die anderen die Elitepanzer! Und immer mehr als wir!" - "Aber das ist doch unlogi..." wollte Strubel noch sagen, doch in diesem Moment spürte er einen kleinen Schlag am Schädel und rote Flüssigkeit lief ihm die Stirn herunter. Oh Gott, er war verwundet! Strubel tastete verblüfft den Kopf ab und erfasste die Überreste eines kleinen, zuvor mit roter Lackfarbe gefüllten Plastiksäckchens, auf dem ein dickes Minus aufgemalt war. Die Lackfarbe begann, seine Uniform dunkelrot einzufärben. Der Kerl mit dem Schild hatte es geworfen und starrte Strubel finster an. Auch die anderen Gestalten auf dem Platz waren jetzt aufmerksam geworden. "So beruhigt Euch doch und denkt doch mal nach!" rief Strubel. "Jeder kann doch jeden Panzer fahren, jeder hat die gleichen Startbedingungen, es ist mathematisch gar nicht möglich dass einzelne Fahrer auf Dauer benachteiligt werden!"

Das hätte Strubel besser lassen sollen. Einer aus der Menge, Gurst, der Hohe Priester der Hermetischen Kirche der Ewig Unzufriedenen, gekleidet in einer grellgrün leuchtende Robe, deutete auf ihn mit lang ausgestreckten Arm, riss die Augen auf und schrie mit sich überschlagender Stimme: "KETZER! Minusbeutelt ihn!" Und noch bevor Strubel in Deckung gehen konnte wurden er und sein Panzer von hunderten dieser roten Lackbeutelchen getroffen. Verzweifelt und inzwischen triefend vor roter Farbe versuchte er Unterschlupf in einem großen Seitental zu finden, doch leider hatte er am Eingang das Schild nicht gelesen. Und als er dort auf die lauernde Frage eines besonders verbissen wirkenden Panzerfahrers namens GST_KHUN, ob er auch für die sofortige Abschaffung der Artillerie sei, da diese völlig overpowered sei und mit ihrer magischen Zauberkraft und den bekannten Arty-cheats immer nur auf ihn losginge, obwohl er sich in seinem T34 doch ganz doll versteckt habe, wahrgeitsgemäß antwortete "Wieso, die gehört doch auch zur World of Panz, ist doch kein Ego-Shooter", und nebenbei hinzufügte, es sei ja auch sackschwierig, Arty zu spielen und man könne sich sehr wohl dagegen wehren, z.B. in dem man sich dann und wann auch mal bewegt, traten plötzlich aus dem Dunkel der Talhänge tausende von hasstriefenden Arty-Gegnern hervor, alle beladen mit Minussäckchen...

Das anschließende Spießrutenlaufen war entsetzlich. Blind vor Minusfarbe geriet Strubels kleiner Panzer noch in den antikapitalistischen Die-wollen-doch-nur-unser-Geld-Sumpf, lauschte mit wachsender Panik den Verschwörungstheorien der Lehre von der russischen E-Mail-Adresse als Account, die russische Panzer unzerstörbar und deutsche Panzer oneshotbar machen könne und kämpfte sich schließlich durch die Wüstenei, in der sich die Immer-Empörten aufhielten, die seit Monaten täglich ihren sofortigen Austritt aus der World of Panz ankündigten.

Erst nach Stunden blinden Herumirrens fand Strubel schließlich doch den geheimen Ausgang zum Ferienresort der Berlin Tanks. Aber er war schon ein gebrochener Mann. Die rote Lackfarbe war längst abgetrocknet, verklebte ihm Haare, Augenbrauen und Uniform und sein Blick war der eines Wahnsinnigen. Die Clanmember der  Berlin Tanks, die auf der Hochebene, wo das Klagen und Schimpfen aus dem Tal nur wie ein fernes Heulen zu vernehmen war, mit einem Begrüßungscoktail auf ihn gewartet hatten, erhoben sich betroffen aus ihren Liegestühlen und blickten ihn nur betreten an. Strubel wurde mit Terpentin übergossen und abgeschrubbt, aber: er wurde nie wieder er selbst! Ein paar Wochen später bezog er die Eremitenhütte, die er seit dem eigentlich nur noch für Kampfeinsätze verlassen hat. Aber zuweilen, in Vollmondnächten, wenn ihn der Wahnsinn wieder übermannt, dann steigt er manchmal in seinen GW-Panther und fährt mit ihm zurück in das Tal der Tränen, um dann ein paar Stunden später tiefrot wieder bei uns aufzutauchen. Wir wissen nicht, was er da macht, und wir wollen es auch gar nicht wissen. Manche behaupten, er würde da auf den großen Platz fahren und predigen, aber wer weiß das schon?

Die Aufnahmeprüfung haben wir seitdem abgeschafft, das Resort erreicht man sowieso auch über eine Umgehungsstraße. Strubel war der letzte des Clans, der das Tal der Tränen durchqueren musste. Am besten, Du hältst Dich einfach von ihm fern. Der Mann ist ein Wrack, dem kann eh keiner mehr helfen mit dieser Reputation."  :blink:

OgAmar #19 Posted 03 July 2011 - 01:54 PM

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Strubel u made my day once again  :Smile_great:

Garst #20 Posted 05 July 2011 - 01:06 PM

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Nicht schlecht geschrieben Meister Strubel, dein Verhalten passt nur leider nicht zu Deiner Art und weise wie Du selbst in diesem Thread schreibst. Ein paar Änderungen aus Deinem Text habe ich mal markiert das passt besser wie es lila da steht.  :Smile_great:

View PostStrubel, on 02 July 2011 - 05:23 PM, said:

Guarst, der Hohe Priester der Hermetischen Kirche der Ewig Unzufriedenen, gekleidet in einer grellgrünflecktarn leuchtende Robe, deutete auf ihn mit lang ausgestreckten Arm, riss die Augen auf und schrie mit sich überschlagender befehlsgewohnter Stimme: "KETZERTroll und Fanboy mit rosaroter Brille! Minusbeutelt ihn!"

PS: Ich habe aber göttlich gelacht als ich es gelesen habe. Solche Geschichten kannst echt gut schreiben. :Smile_great:




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